14 volle Tage „Kur“Urlaub, den Marisa und ich im fernen Sri Lanka verbringen wollten. Wir hatten keine genaue Vorstellung von einer Ayurveda Kur. Gesundes Essen und ein paar Massagen mit Öl, das dachten wir... Ja und natürlich hatten wir von den drei Doshas, Vata, Pitta und Kapha auch schon einmal gehört.
Die Anreise: Flug von Zürich, Dubai, Colombo und dann noch rund 3 Stunden Taxifahrt durch das Getümmel asiatischer Strassen. Leicht gerädert kamen wir an. Erst einmal entspannen und richtig ankommen.
Die folgenden Tage: Herrliches, immer frisches sehr schmackhaftes Essen. Kleine grüne, handgedrehte Pillen, Pulvermedizin (nicht wirklich wohlschmeckend) je nach Verordnung durch die Ärztin, Kräuterwein als Aperitif, und das Beste: Ganzkörpermassagen und verschiedene andere Körperbehandlungen wie Headtreatment, Facemassage, Footmassage… All das nur begleitet vom Rauschen des Meeres, das nicht einmal 20 Meter entfernt ist. Das Tag für Tag, mindestens 3 bis 4 Stunden lang durch die netten, sehr kompetente Therapeuten mit ihren magischen Händen. Es kam und nicht vor wie eine „Kur“. Die grüne, morgendliche Frühstückssuppe, das heisse Wasser und der Tee, all das klingt spartanisch. Wir haben nichts vermisst. Die üblichen „Drogen“ des Alltags, auch sie haben uns nicht gefehlt. (Ich habe gleich noch die Möglichkeit genutzt und das Rauchen hinter mir gelassen).
Dienstag, 8. Dezember 2009
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